Für eine Hochzeit kann man problemlos 5.000 Euro, 20.000 oder sogar 100.000 € ausgeben. Dabei lässt sich sagen, je mehr Gäste man einlädt, umso teurer wird es. Das gilt natürlich auch, wenn man sämtliche Dienstleister in Anspruch nimmt, die ihren Service heutzutage anbieten. Hochzeitslocation, Hochzeitsblumen, Essen, Einladungen, Torte, Fotograf, Fotobox, Outfit, DJ und Polterabend treiben die Kosten schnell nach oben. Und das waren nur die Must-Haves. Der Saal muss aufwendig geschmückt werden, um stilvoll vorfahren zu können, kommt nur ein Oldtimer oder eine Kutsche infrage und die Brautjungfern brauchen alle das gleiche Kleid. Und vielleicht sollte man ein Schloss mieten und mit einem privaten Feuerwerk für ein unvergessliches Erlebnis sorgen? Wirklich? Nein! Hier unsere Tipps für Euer Hochzeitsbudget.

Regel Nr. 1: Nicht jedes KANN sollte ein MUSS werden

Eine Hochzeit ist keine Performance und muss kein Mega-Event werden, mit dem man alle beeindruckt. Klar, man kann sich ein Kleid aus den USA bestellen, dass irgendein Starlet ebenfalls bei seiner Hochzeit getragen hatte, muss es aber nicht tun. Man kann Manolo Blahniks zum Hochzeitskleid tragen, weil Carrie aus Sex and the City sie ebenfalls trug, muss es man aber nicht tun. Auch die Brautschuhe, welche Sarah Jessica Parker selbst designt, sind nur unwesentlich günstiger und können eigentlich gleich wieder von der Liste. Denn eines sollte keinem Brautpaar passieren, nämlich eine pompöse Feier zu veranstalten und danach mit Schulden uns Eheleben zu starten.

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Wie kann man eine Hochzeit finanzieren?

Die meisten Brauteltern atmen an dieser Stelle erleichtert auf, denn der Brauch, dass sie die Hochzeit finanzieren, ist irgendwann in den letzten Jahren verloren gegangen. Doch was soll man tun, wenn nicht genügend Budget vorhanden ist?
Manche Kreditanbieter plädieren dafür, dass man die Hochzeit, das Kleid, die Ringe und das ganze Drumherum mit einem Kredit finanzieren soll. Natürlich, denn sie verdienen kräftig daran. Doch es ist sicher nicht das beste Omen, die Ehe mit Schulden zu beginnen. Und längst nicht alle Kredite sind so unproblematisch und günstig, wie es auf den ersten Blick scheint. So zeigt der Anbieter Kreditheld, dass zum Beispiel Minikredite nicht nur richtig teuer sind, sondern ganz schnell in die Schuldenfalle führen können. Was bleibt dann also noch? Es gibt zwei Möglichkeiten:

Entweder man heiratet erst dann, wenn man sich die Traumhochzeit zusammengespart hat, oder man passt die Feier dem Budget an.

Klar kann man auch auf die Unterstützung der Eltern und auf großzügige Gastgeschenke bauen. Meist kommt sogar viel mehr Geld rein wie man zu Anfang glaubt. Darauf verlassen sollte man sich allerdings nichts. Ihr solltet trotzdem soweit sein, dass Ihr Euch Euren großen Tag auch selbst finanzieren könnt. Und wenn am Ende aufgrund der Geldgeschenke noch etwas übrig bleibt, dann umso besser.

Es gibt jedenfalls zahlreiche Möglichkeiten, wie man richtig viel sparen kann, ohne dass das Ambiente darunter leiden muss. Wir haben wertvolle Tipps, die nicht nur das Budget schonen, sondern auch noch Freude machen.

Spartipps für die Hochzeit

DIY Hochzeitsdeko – liebevoll zu einem schönen Ambiente

Sind wir einmal ehrlich – niemand kann den eigenen Geschmack so gut treffen wie man selbst. Wer also ein Händchen für Dekorationen und einen guten Geschmack hat, der sollte sich wirklich überlegen, selbst Hand an die Deko zu legen. So kann man nicht nur sicher sein, dass alles genau ist wie gewünscht, sondern man kann auch seiner Kreativität freien Lauf lassen. Warum nicht mit den Brautjungfern zusammen Blumen binden, Schleifen knoten und witzige Einfälle für die Platzkarten umsetzen? Dies ist ein Punkt, an dem man wirklich eine Menge sparen kann, ohne dass es der Feier einen Abbruch tun würde. Das Basteln der Dekoration ist übrigens eine tolle Idee für den Nachmittag des Junggesellinnenabschieds.

Auf Vitamin B und Second-Hand setzen

Es macht sich oft bezahlt im Bekannten- und Freundeskreis hellhörig zu bleiben, ob nicht jemand in der Hochzeitsbranche tätig ist und eventuell einen Freundschaftspreis machen könnte. Vielleicht arbeitet eine Freundin in der Konditorei, im Schuhgeschäft oder beim Friseur und kann Rabatte geben?

Fragt ehemalige Bräute, ob noch Hochzeitsdeko übrig ist, die Ihr wiederverwenden könnt. Vielleicht weiß auch jemand wo es Hochzeitssachen günstiger gibt.

Mamas Brautkleid tragen

Viele denken sich hier wahrscheinlich: „Oh Gott, bitte nicht!“ Schon klar, dass die alten Kleider nicht gerade der neuesten Mode entsprechen, aber das lässt sich häufig mit ein wenig Aufwand von einer Schneiderei korrigieren. Das kostet insgesamt immer noch weniger, als ein ganz neues Kleid zu kaufen. Ihr habt ein wunderschönes Brautkleid auf Pinterest gefunden? Wer weiß, vielleicht kann man Mamas Kleid ja daran anpassen.
Früher war es üblich, dass man zur Hochzeit das Kleid der Familie auftrug, was nicht nur etwas mit finanziellen Gründen zu tun hatte. So könnt Ihr eine schöne Tradition weiterführen und habt trotzdem Euer „eigenes“ Kleid.

Einen Familienring verwenden

Nicht nur für die Eheringe selbst geben Brautleute heute schnell ein paar Tausend Euro aus, auch der Verlobungsring kann sehr ins Geld gehen. Wer hier auf ein Erbstück setzt, das sich schon eine Weile in Familienbesitz befindet, der spart bares Geld und gibt der Verlobung gleichzeitig noch mehr Bedeutung.

Tipp: Über die Hochzeitskiste gibt es beim Online Anbieter Queen Diamond Rabatte für Verlobungs- und Memoireringe. Ihr bekommt

  • 50 € Rabatt mit dem Code Kiste50
  • 100 € Rabatt ab einem Wert von 1.000 € (Code: Kiste100)
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Dort Sparen, wo es Eurer Hochzeit keinen Abbruch tut

Folgende Spartipps könnt Ihr getrost befolgen, ohne dass Eure Hochzeitsfeier darunter leidet:

  • Der Termin für die Trauung sollte möglichst nicht auf einem Feiertag liegen, denn das erzeugt oft höhere Kosten, die vermeidbar sind.
  • Die Gäste können selbst für die Unterkunft sorgen und müssen nicht dazu eingeladen werden.
  • Auf den Brunch am nächsten Morgen kann man gut verzichten.
  • Die Wahl der alkoholischen Getränke bei der Feier sollte eingegrenzt werden. Dabei lässt sich eine Menge sparen. Die Gäste sind auch mit Bier und Wein zufrieden.
  • Den Rotstift kann man auch bei der Gästeliste ansetzen. Zudem kann der Empfang erst einmal im kleinen Kreis stattfinden. Je später man mit allen Gästen gemeinsam feiert (also nach dem Abendessen), umso günstiger wird das Ganze.