Eine Hochzeit ist ein bedeutendes Ereignis im Leben und gehört ordentlich vorbereitet. Die Wahl der Location macht dabei einen wesentlichen Teil der Planung aus. Viele Brautpaare wollen den Tag der Tage im Freien zelebrieren und entscheiden sich daher für eine Outdoor-Hochzeit. Damit diese nicht im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt, sollte für eine gute Überdachung gesorgt werden. Wie Ihr Euer perfektes Hochzeitszelt findet, seht Ihr hier.

Alles unter Dach und Fach

Die Gäste sind fröhlich, das Essen schmeckt, beide haben „Ja“ gesagt, das Kleid ist noch ganz und die Sonne strahlt mit Euch um die Wette – noch. Alles wäre perfekt, wenn sich am Himmel nicht plötzlich diese riesigen Gewitterwolken aufbäumen und schwallartig auf die gesamte Hochzeitsgesellschaft entleeren würden. Der Martini in der Hand des Brautvaters war dann mal trocken.

Damit Euch ein solches Malheur bei Eurer Outdoor-Hochzeit nicht passiert, solltet Ihr Euch rechtzeitig wegen eines Zeltes informieren und dieses fix in Euer persönliches Hochzeitsbudget einplanen. Denn auch bei schönem Wetter ist eine Überdachung praktisch und spendet wohltuenden Schatten.

1. Rahmenbedingungen festlegen

Die Hochzeitslocation ist vermutlich eine der ersten Entscheidungen, die bei der Hochzeitsplanung getroffen wird. Sollte Eure Wahl auf eine Outdoor-Hochzeit fallen, gilt es, für entsprechenden Unterschlupf zu sorgen. Diesen könnt Ihr Euch am besten bei speziellen Festzeltverleihen holen. Dort gibt es meist eine große Auswahl an verschiedenen Hochzeitszelten.

Bevor Ihr Euch aber direkt an die Fachleute dort wendet, solltet Ihr für Euch die groben Rahmenbedingungen Eures Wunschzeltes feststecken:

  • Welche Größe, entsprechend der Gästeanzahl, benötigt Ihr? Denkt dabei auch an Dinge wie genügend Platz für das Buffet, die Band und die Tanzfläche.
  • Soll es ein geschlossenes, großräumiges Partyzelt oder ein Pavillon sein?
  • Eins oder mehrere?
  • Was ist Eure Kosten-Obergrenze für das Zelt?

Die Fachleute werden Euch dann zu allen wichtigen Dingen final beraten – so auch zu den Kosten. Insbesondere die sollten gleich von Anfang an ins Budget eingerechnet werden, denn es geht hier immerhin um die passende Location für Euren schönsten Tag. Daher sollte dieser Punkt einen fixen Platz in Eurer Organisation haben.

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2. Design und Austattung

Wenn soweit alle grundlegenden Entscheidungen gefällt sind, geht es um Design und Ausstattung. Es gibt eine schier unendliche Auswahl an verschiedenen Designs, zwischen denen Ihr wählen könnt. Ein romantisches weißes Zelt mit integriertem Holzboden und Fenstermarkisen, ein schlichtes Festzelt ohne jegliche Schnörkel oder ein beinahe komplett dekoriertes Hochzeitszelt mit den passenden Stuhlhussen und entsprechendem Blumendekor – der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

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Wenn Ihr ein richtiges Partyzelt aus Eurem Unterstand machen wollt, könnt Ihr Technik sowie eine Festbühne und eine geräumige Tanzfläche einbauen lassen. Rednerpodest gefällig? Gar kein Problem. Könnt Ihr Euch auch bestellen. Im Falle von Regen stehen bei manchen Zeltanbietern spezielle Regenrinnensysteme zur Verfügung, sodass Ihr im Inneren nicht auf einmal einem Sturzbach ausgeliefert seid. Wenn Ihr im Herbst oder Winter heiratet, gibt es die Möglichkeit, eine Heizung zu integrieren – nicht, dass der Bräutigam nach dem Ja-Wort noch kalte Füße bekommt.

Für etwas mehr Ausblick könnt Ihr Euch auch ein halboffenes Zelt wählen, das sowohl Schutz vor etwaigen Wetterkapriolen bietet als auch Frischluft für all jene, die vielleicht schon ein paar Kurze zu viel gekippt haben.

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3. Die Details, es sind die Details

Farben, Stoffe, Innenhimmel, Blumendekor, spezielle Beleuchtung: Jetzt seid Ihr beim spaßigen Teil der Sache mit dem Zelt angelangt. Welche Deko soll es denn werden? Ihr könnt bestimmen, in welcher Stilrichtung Euer Hochzeitstempel gestaltet werden soll.
Laternen und Lampions sorgen dafür, dass Eure Gäste sicher zum und vom Zelt weg gelangen. Vor allem nach der Feier ist das ein großer Vorteil. Außerdem sorgt die richtige Beleuchtung mit Lichterketten im und ums Zelt für eine tolle Stimmung, die Ihr und Eure Gäste so schnell nicht vergessen werdet.

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Apropos Stimmung: Sorgt auf jeden Fall dafür, dass Eure Gäste in einem geschlossenen Zelt genügend Platz zum Tanzen haben. Zu empfehlen ist außerdem, dass Ihr eine Ecke einrichtet, in der die Geladenen ihrem Sitzplatz und dem Discotrubel für ein paar Minuten entrinnen und sich auf ein Gespräch oder einen Drink mit anderen treffen können.

Denkt daran, dass Ihr bei einem Zelt, das ohnehin schon festlich und verschnörkelt ist, vielleicht nicht mehr sehr viel selbst dekorieren und gestalten könnt. Sonst wirkt es möglicherweise überladen. Daher vorher überlegen, wie viel Ihr tatsächlich noch komplett selbst gestalten wollt, wenn Ihr das Zelt mal bestellt habt. Solltet Ihr alles in einem Aufwasch erledigen wollen, gibt es die Möglichkeit, zahlreiche Details bereits ins Zelt zu integrieren. Zeltverleihe machen das mittlerweile immer mehr auch zu ihren Aufgaben.

In kompetenten Händen

Um absolut nichts dem Zufall zu überlassen, solltet Ihr Euch am besten zu allen wichtigen Themen von Profis beraten lassen. Vom Zeltverleih über die Logistik bis hin zu Dekoration und Einrichtung könnt Ihr Euch von einem Wedding Planner oder dem Locationbetreiber selbst unterstützen lassen. Dann könnt Ihr im Vorfeld und auch während der Hochzeit entspannen und die schöne Zeit genießen. So müsst Ihr Euch keine Gedanken über etwaige Pannen machen, denn es gibt – wie Ihr seht – einiges zu organisieren und zu beachten, wenn man unter dem (Sternen-)Zelt heiraten will.