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Brautstyling

Dos und Don’ts bei Brautschuhen: Das müsst ihr beachten

Dos und Don'ts bei Brautschuhen - Titelbild

Er gehört zu den schönsten und aufregendsten Momenten für jede Braut und jeden Bräutigam – der Moment, wenn sie stolz und würdevoll von der Kirchentür zum Altar schreitet. Diese Schritte gelingen sicher mühelos mit den richtigen Brautschuhen. Was aber macht einen perfekten Brautschuh aus? Natürlich müssen die Schuhe toll aussehen und zum Kleid passen. Bequem müssen sie ebenfalls sein, denn die Braut muss nicht nur den ganzen Tag in ihnen laufen, sondern auch die halbe Nacht darin durchtanzen. Was ist alles beim Kauf von Brautschuhen zu beachten? In diesem Artikel findet ihr wertvolle Dos und Don’ts bei Brautschuhen.

Wann und wo findet die Hochzeit statt?

Findet die Trauung klassisch in der Kirche statt, wird es eine romantische Hochzeit am Strand oder in einem Schlosspark? Wird es eine Sommerbraut oder eine Winterbraut? Diese Dinge spielen eine große Rolle bei der Wahl der Brautschuhe. Sandalen oder Peeptoes kommen im Winter nicht in Frage, und mit allzu hohen Absätzen läuft die Braut bei einer Trauung im Freien Gefahr, im Rasen oder im Sand einzusinken.

Ob Sommer oder Winter, ob Kirche oder Palmenstrand – die Schuhe sollten aus hochwertigem Material bestehen. In Schuhen aus Synthetik wird die Braut zu jeder Jahreszeit schnell schwitzen, deshalb sollten Leder oder Satin die erste Wahl sein. Brautschuhe aus Satin haben zudem den Vorteil, dass sie nach der Hochzeit umgefärbt und zu anderen Gelegenheiten getragen werden können.

Offene Brautschuhe sind zwar schön, können aber die Füße stark beanspruchen.
Offene Brautschuhe sind zwar schön, können aber die Füße stark beanspruchen. Foto: pixabay © com Brittywin (CCO Creative Commons)

Dos und Don’ts bei Brautschuhen: Wie hoch sollten sie sein?

Hierauf kann es keine pauschale Antwort geben. Die Höhe des Absatzes hängt vom persönlichen Geschmack, den Lebensumständen und möglicherweise auch von der Größe des Bräutigams ab. Wer im Alltag häufig Pumps mit hohen Absätzen trägt, wird sicher auch am Hochzeitstag auf solche zurückgreifen und keinerlei Probleme damit haben. Eine Frau, die im Alltag meist sportliche, bequeme Schuhe trägt, könnte sich auf allzu hohen Absätzen unwohl fühlen. Brautschuhe müssen nicht zwingend hochhackig sein. Je nach Kleid und restlichem Outfit können auch flache Pumps, Ballerinas oder Sandalen sehr attraktiv aussehen. Die Auswahl ist groß, so dass garantiert jede Braut die idealen Brautschuhe finden kann.

Welche Brautschuhe passen zu welchem Kleid?

Weitere Dos und Don’ts bei Brautschuhen drehen sich rund um die Form und den Schnitt. Rund oder spitz, offen oder geschlossen? Pumps, Sandaletten oder lieber Peeptoes? Auch hier entscheidet in erster Linie der Geschmack der Braut. Dennoch gibt es ein paar Richtlinien, die Bräute bei der Wahl des richtigen Schuhs bedenken sollten. Wer sich beispielsweise für ein hautenges Kleid im sogenannten “Sheath-Look” entscheidet, sollte dazu keine sehr langen spitzen Brautschuhe wählen. Diese würden die Aufmerksamkeit zu sehr auf die Schuhe und damit weg vom Kleid lenken. Hier ist ein Schuh mit gerundeter Spitze die bessere Wahl. Zu einem Kleid im Mermaid-Stil passen am besten hohe Pumps – so kann die Braut ihre tolle Figur noch besser in Szene setzen. Klassische Brautkleider in A-Linie werden sehr gut mit filigranen halbhohen Pumps aus Satin ergänzt. Bräute, die ein pompöses Prinzessinnenkleid mit Tüllrock und langer Schleppe wählen, haben bei Brautschuhen praktisch freie Wahl. Dazu passen sämtliche Brautschuhe, außerdem ist die Fußbekleidung aufgrund des lang geschnittenen Kleids ohnehin kaum zu sehen.

Welche Farben haben Brautschuhe?

Ebenso wie klassische Brautkleider sind klassische Brautschuhe vorwiegend in Weiß, Creme oder Elfenbein zu finden. Aber warum nicht einmal mutig sein und einen Akzent setzen? Es entscheiden sich immer mehr Bräute für einen Farbtupfer zum weißen Kleid – einen Schuh in Königsblau, Rot oder Pink. Aber auch ein dezenter Gegensatz wie ein grauer oder metallicfarbener Schuh kann wunderbar zu einem hellen Kleid aussehen und ist ein toller Eyecatcher. Dos und Don’ts hin oder her – bei der Farbe der Brautschuhe ist erlaubt, was gefällt.

Ein farbiger Brautschuh ist ein echter Eyecatcher.
Ein farbiger Brautschuh ist ein echter Eyecatcher. Foto: pixabay © com thetruthpreneur (CCO Creative Commons)

Der perfekte Brautschuh – hochwertig, elegant und bequem

Damit der Gang zum Altar nicht zur Stolperpartie wird und der schönste Tag im Leben nicht mit schmerzenden Blasen endet, bedarf es bei der Wahl der Brautschuhe besonderer Sorgfalt. Das bedeutet, die Schuhe müssen nicht nur elegant aussehen und perfekt zum Brautkleid passen. Die Braut muss sich auch problemlos und schmerzfrei in ihnen bewegen können, denn der schönste Tag im Leben ist oft auch der längste und erfordert mehr “Beinarbeit” als ein gewöhnlicher Tag. Deshalb sollten Bräute hier nicht am falschen Ende sparen, sondern lieber ein paar Euro mehr in Schuhe aus einem hochwertigen Material mit guter Sohle und Innenverarbeitung investieren.

Im Gegensatz zu “normalen” Schuhen sind Brautschuhe mit Gelkissen und Einlagen ausgestattet, die den Fuß weich betten und für zusätzliche Bequemlichkeit sorgen. Ganz wichtig: Die Brautschuhe dürfen auf keinen Fall am Hochzeitstag zum ersten Mal getragen werden. Sie sollten unbedingt vorher eingelaufen werden, bis die Braut sicher ist, dass sie problemlos in den Schuhen gehen kann. Um die Schuhe nicht zu beschmutzen, sollte dies lieber zu Hause geschehen. Sollen die Schuhe etwas geweitet werden, können dicke Socken nützlich sein. Wer besonders empfindliche Füße hat und Schwierigkeiten befürchtet, tut gut daran, für den Notfall bequeme Wechselschuhe mitzunehmen, in die man dann zu vorgerückter Stunde schlüpfen kann.

So werden Brautschuhe zu Unikaten

Viele Bräute lieben es, mit Hilfe einfacher Tricks ihren Schuhen eine persönliche Note zu verleihen und sich so eine bleibende Erinnerung an ihren großen Tag zu schaffen. Sehr beliebt sind beispielsweise kleine auf die Sohle geklebte  “I do”-Sticker, die jeden Brautschuh zum Hingucker machen. Brautschuhe lassen sich auch sehr gut für Bräuche und Traditionen nutzen. Ein beliebter Hochzeitsbrauch ist es, die Sohle mit einem Spruch oder einer Widmung zu versehen. Ist nach einer durchtanzten Nacht nichts mehr von der Schrift zu sehen, bedeutet dies, dass es eine lange und glückliche Ehe wird.

Ein Tipp als Alternative zum Brautstraußwerfen: Es werden die Namen der noch unverheirateten weiblichen Gäste auf die Sohlen der Brautschuhe geschrieben. Die Frau, deren Name am nächsten Tag noch lesbar ist, wird die nächste Braut.

Dos und Don’ts bei Brautschuhen: An die Pediküre denken

Last, but not least: Auch der schönste und eleganteste Brautschuh kann nicht gut aussehen, wenn ein ungepflegter Fuß in ihm steckt. Deshalb sollte sich jede Braut vor dem großen Tag noch einmal eine Extraportion Fußpflege gönnen. Dies kann sie selbst, vielleicht mit Unterstützung einer guten Freundin tun oder eine professionellen Pediküre in einem Beauty-Salon in Anspruch nehmen. Dass ein SOS-Kit mit Blasenpflaster, Fußdeo & Co. auch am Hochzeitstag zur Grundausstattung gehört, sollte selbstverständlich sein. Nun steht einem perfekten Hochzeitstag und einer rauschenden Partynacht nichts mehr im Wege!

Titelbild von: Lubov Lisitsa auf Pixabay

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