Sobald ein frisch gebackenes Ehepaar aus den Flitterwochen wiederkommt, lässt es gern seine unvergessliche Hochzeit noch einmal Revue passieren: die Torte, die Stimmung, die Musik – Viele wunderschöne Erinnerungen verbinden sich mit dem Tag. Nicht zu vergessen die Gäste, die für den einzigartigen Zauber der Hochzeit gesorgt waren. Wie kann man den Brautjungfern und Trauzeugen, den eigenen Eltern, aber auch allen anderen Verwandten und Freunden danken? Eine beliebte Tradition ist das Versenden von Danksagungskarten, die das Liebespaar individuell in seinem persönlichen Stil gestaltet. Ihr sucht noch Tipps, bevor Ihr Eure Gäste mit einer Karte überraschen werdet? Wir helfen Euch dabei.

Tipp 1: Wie wählen wir ein stimmungsvolles Foto aus?

Bei der Auswahl des Motivs kommt es in erster Linie auf die Stimmung an, die Euer Foto ausdrückt. Die meisten Paare entscheiden sich für ein professionelles Bild aus dem Brautpaar-Shooting. Ihr könnt aber auch einen anderen Schnappschuss auswählen. Das wichtigste ist, dass Ihr Euch beide mit dem Foto wohlfühlt. Legt den Schwerpunkt der Dankeskarten unbedingt auf die Bilder, denn diese werden am ehesten aufgehoben.
Für die Dankeskarten raten wir von Fotos, wo Braut oder Bräutigam allein abgebildet sind, eher ab. Ihr wollt doch Eure Zweisamkeit bejubeln. Also zeigt sie auch! Wählt als Hauptmotiv ein Foto aus, dass Euch gemeinsam als Liebespaar zeigt – An der Hochzeitstorte, dem Hochzeitsauto und den Ringen sind Eure Familie und Freunde weniger interessiert. Stellt Euch selbst in den Vordergrund.

 

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Tipp 2: Was schreiben wir auf die Karte?

Gerade in unserer digitalen Zeit ist die Selbstgestaltung von persönlichen Hochzeitskarten ein besonderes Highlight und lässt die Herzen Eurer Gäste höher hüpfen. Nehmt Euch einen Moment Zeit und schreibt einige individuelle Zeilen. Sie sind das i-Tüpfelchen einer guten Karte.
Ein Gast freut sich besonders, wenn an ihn ganz persönlich auch noch ein paar Worte gerichtet sind. Dies könnt Ihr gerne auch handschriftlich ergänzen, wo noch Platz ist oder einfach einen handgeschriebenen Zettel beilegen. Wie wäre es mit einer schönen oder witzigen Erinnerung an den Tag, die Ihr mit Eurem Gast verbindet? Erwähnt gern auch besondere Geschenke oder andere Beiträge zur Hochzeit wie eine Rede, eine Aufführung, Hilfe bei der Kinderbespaßung usw.

 

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Tipp 3: Wie wichtig ist das Kartenmaterial?

Danksagungskarten werden von engen Freunden und Verwandten über längere Zeit aufbewahrt. Gern zeigt Opa seiner Nachbarin, wie der Enkelsohn geheiratet hat, oder die kleine Schwester pinnt ihre Karte direkt an die Zimmerwand – erst im Kinderzimmer, später in der WG, dann in der eigenen Wohnung. Eine Danksagungskarte sollte also einiges aushalten können, ohne dass die Farben verblassen oder sich das Papier abgreift.

Unser Tipp: Achtet bei der Gestaltung Eurer Karten auf hochwertiges, dickeres Papier und lasst die Karten beschichten. Eine Glanz-Beschichtung sorgt für intensivere Farben und schützt gleichzeitig vor dem Verblassen. Außerdem werden die Karten robuster, sind vor Feuchtigkeit geschützt und wirken eleganter.

Tipp 4: Wie sticht unsere Karte hervor?

Eure Karten erhalten den gewissen Pepp, wenn Ihr die Fotos mit raffinierten Grafik-Elementen und Schrift im Bild kombiniert. „Hannah und Paul sagen danke“ oder schlicht „Vielen Dank“ kann in geschwungenen Linien direkt neben dem Brautpaar geschrieben stehen. Ein Herz sowie Blumenranken umspielen das Bild liebevoll.
Die meisten Liebenden entscheiden sich für eine stilvolle Klappkarte, weil sie viel Platz für Fotos und Texte bietet, aber auch eine schicke Postkarte hat ihren Reiz. Wer besonders kreativ ist und gerne basteln, kann die Karten noch mit edlen Bändern und Anhängern verzieren oder kleine Herzen aus dem Papier ausstanzen.

 

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Unser Tipp: Ihr könnt aber auch ein ungewöhnliches Format verwenden wie zum Beispiel ein Polaroid Foto mit persönlicher, handgeschriebener Danksagung auf der Rückseite. Online gibt es hierfür schon viele Fotoanbieter, wo man günstig eine Box mit Polaroid-Bildern bestellen kann. Perfekt für Kühlschrankmagneten.

 

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Tipp 5: Wann sollten wir die Karte verschicken? 

Ihr müsst Euch nicht direkt am Tag nach der Hochzeit mit Euren Danksagungskarten beschäftigen. Eure Gäste haben volles Verständnis dafür, dass Ihr zunächst ganz andere Dinge im Kopf habt, doch zu lange solltet Ihr Euch auch nicht Zeit lassen. Im Schnitt verschicken die meisten Paare ihre Karten etwa 7 Wochen nach der Trauung. So hat man etwas Abstand gewonnen und freut sich umso mehr über die bildlichen Erinnerungen.

Tipp 6: Weitere Fotos beilegen

Vielleicht habt Ihr auf Eurer Hochzeit eine Fotobox aufgestellt oder Euer Hochzeitsfotograf hat einige spontane Einzel- oder Gruppenbilder der Gäste geschossen? Dann werden sich die Gäste sehr über diese Bilder freuen. Ihr könnt sie der Danksagungskarte einfach beilegen und habt somit ein weiteres, wirklich wertvolles Gastgeschenk.

 

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Tipp 7: Wem schicken wir Danksagungskarten?

An einer Hochzeit nehmen viele Menschen Anteil. Ihr solltet die Danksagung natürlich allen Gästen der Hochzeit zukommen lassen. Zusätzlich wäre es eine nette Aufmerksamkeit, all jenen eine Dankeskarte zu überreichen, der Euch eine Hochzeitskarte oder ein Geschenk geschickt haben, jedoch nicht zur Hochzeit kommen konnten. Die Dienstleister freuen sich ebenso auf ein kleines Dankeschön und können Eure Hochzeit damit als Referenz verwenden.
Es hilft, wenn Ihr direkt beim Auspacken der Geschenke eine Liste mit Leuten erstellt, denen Ihr eine Karte zukommen lassen werdet. Vermerkt auch, was Euch geschenkt wurde. So könnt Ihr auf der Karte individuell auf das Geschenk eingehen und Euch bedanken.

Und das Wichtigste: Habt Spaß mit der Danksagung nach der Hochzeit

Habt gemeinsam als Ehepaar Spaß an der Bild-Auswahl und beim Schreiben der Karten. Euer Hochzeitstag ist für Euch beide etwas ganz Besonderes und es macht Spaß, sich an jeden einzelnen Gast und jede Karte zu erinnern, die Ihr erhalten habt. Lasst den Tag Revue passieren und genießt das Gestalten der Garten.