Die Papeterie ist unerlässlicher Bestandteil der Hochzeitsplanung. Ob Einladungskarten, Save-the-Date-Karten, Tischkarten, Menükarten oder Dankeskarten- den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Doch eine zu große Auswahl kann auch überfordern. Wer nach Inspiration sucht, kann sich dabei an die aktuellen Trends halten. Und da gibt es einige, die auch 2020 das Design der Hochzeitseinladungen prägen werden. Wir fassen für euch die schönsten Gestaltungstrends zusammen und verraten euch, worauf ihr bei eurer Druckdatei besonderen Wert legen solltet.

Gestaltung und Versand der Einladungskarten sind wichtige Meilensteine in der Hochzeitsplanung. Dabei ist am wichtigsten, dass sie rechtzeitig verschickt werden. Idealerweise sollten sie etwa drei bis vier Monate vor dem Hochzeitstag bei den Gästen ankommen. Das Design sollte auch immer zum Stil der Hochzeit passen. Wer also beispielsweise eine mittelalterliche Hochzeit plant, sollte sich auch für eine historisch anmutende Karte entscheiden. Dabei lohnt es sich, bei der Gestaltung auch schöne Sprüche in Erwägung zu ziehen. Wichtig ist auch, dass das Design später auch als Vorlage für die Tischkarten und dergleichen genutzt werden kann. Zum Glück bieten die meisten Anbieter bei ihren Designs gleich ein ganzes Kartenset, wo nach Belieben noch weitere passende Karten bestellt werden können.

Trend zu DIY Hochzeitseinladungen

Bei der Gestaltung entscheiden sich immer mehr Brautpaare mittlerweile bewusst für individuell gestaltete Karten, die sich in Form oder Design von konventionellen Karten abheben. Der Kreativität ist dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt. Einige gehen dabei weiter und gestalten ihre Einladungen sogar vollkommen selbst um sie danach nur noch drucken zu lassen. Ist das auch für euch eine Überlegung wert? Im Internet gibt es zahlreiche Programme, womit ihr eure Hochzeitseinladung online und ohne teure Software selbst gestalten könnt. Oft gibt es sogar schöne Vorlagen, die ihr nur abändern müsst. Bevor ihr euer Meisterwerk dann in den Druck schickt, solltet ihr allerdings ein paar wichtige Dinge beachten.

Fehler bei den Druckdateien vermeiden

Unabhängig von den gewählten Farben und Schriftarten muss bei der Gestaltung der Druckdateien auf eine fehlerfreie Bearbeitung gesetzt werden. Diese ist entscheidend, damit die Druckerei die Karten zum Schluss in der erhofften Qualität drucken kann. Ein häufiger Fehler bei selbst designten Hochzeitseinladungen, der bei der Kartengestaltung passiert, ist die Nichteinhaltung des gewählten Formats. Dabei ist darauf zu achten, dass der Beschnitt zum eigentlichen Format dazu addiert wird. Der Beschnitt beträgt auf allen Seiten 2 mm und wird gebraucht, damit sich eventuelle Schneidedifferenzen ausgleichen lassen.

Damit die gewählten Farben beim Druck optimal wiedergegeben werden, solltet ihr die Druckdateien am besten im CMYK-Modus erstellen. Der RGB-Farbmodus reicht nicht aus für eine korrekte Farbwiedergabe, da in diesem Fall die automatische Konvertierung in das CMYK-Format vorgenommen wird.

Save the Date Karten bleiben einer der großen Trends

Sehr beliebt sind auch weiterhin die Save the Date Karten. Sie ersetzen die klassischen Einladungskarten nicht, sondern werden deutlich im Voraus verschickt. Schon sechs bis zwölf Monate vor dem eigentlichen Hochzeitstag können sie auf den Weg gebracht werden, um die Gäste vorzeitig über den großen Tag zu informieren. Hier gibt es ganz unterschiedliche Designvarianten. Wer einmal von der klassischen Kartenform abweicht, kann sich zum Beispiel für runde Save the Date Karten entscheiden, die sich auch als Mittelpunkt eines Traumfängers verarbeiten lassen.

 

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Einladungen mit Transparentpapier

Hochzeitseinladungen bestehen häufig aus mehreren Einlageblättern bzw. Lagen. Dabei zeichnet sich ein neuer Trend ab, nämlich die Kombination mit Transparentpapier. Dadurch wirklich die Einladung im Gesamten etwas feiner. Besonders kreativ finden wir die Variante, wo das Transparentpapier als Frontkarte vor einem Foto oder einem farblichen intensiven Design verwendet wird.

Acryl Hochzeitskarten

Acrylglas Einladungen sind Hochzeitskarten der Extraklasse und etwas ganz Besonderes, das eure Gäste ganz bestimmt zum Staunen bringt. Solche Karten wirken filigran, sind aber gleichzeitig sehr stabil. Das Design wird meist eher dezent und einfärbig gehalten. Kalligraphie und zarte Illustrationen gehören meist auch dazu und werden in Kombination mit farbigem Briefpapier besonders hervorgehoben. Wer mit Acryl Einladungskarten einen extravaganten ersten Eindruck machen will, muss aber mit einem etwas höheren Preis pro Stück rechnen. Klarerweise sind die Dinger etwas teurer als klassische Karte.

Einladungen mit Gesteinsmuster

Einladungskarten mit Gesteinsmuster-Veredelung wie Geode oder Marmor folgen ebenso einem aktuellen Hochzeitstrend, bei dem sich das schöne Gestein auch in der Hochzeitsdeko wiederfindet. Die perfekte Ergänzung dazu sind zum Beispiel Marmor- oder Achatscheiben als Tischkarten. Sie sind häufig in Kombination mit geometrischen Mustern anzutreffen.

Dezente Fine Art Wedding Designs

Ein minimalistisches und sehr nobles Design mit dezenten Illustrationen, zerrissenes Vintage Baumwollpapier, Seidenbänder und eventuell ein Wachssiegel zeichnen Fine Art Hochzeitspapeterie aus. Sinnlich, weiblich und unaufdringlich – eine besonders stilvolle Variante. Solche Karten können übrigens auch im Dramatic Black Look gehalten werden, mit weißer Schrift auf schwarzem Papier.

 

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Grün bleibt einer der Farbtrends

Auch bei der Farbwahl der Hochzeitskarten gibt es natürlich einige Trends, an denen sich Paare orientieren können. Aber auch hier gilt: Es sollten immer die Farben gewählt werden, die selbst gefallen. Einer der Farbfavoriten, der sich seit einiger Zeit bei den Hochzeitskarten hält, ist Grün. Die sogenannten Greenery Hochzeitseinladungen wirken sehr elegant und dezent. Sie sind keineswegs aufdringlich und harmonieren wundervoll mit Weiß. Es gibt natürlich ganz unterschiedliche Blatt- und Pflanzenarten, die sich besonders gut für Einladungskarten eignen. Eukalyptus ist wohl der ungeschlagene Favorit.

Das satte dunkle Grün kann auf den Einladungskarten wundervoll mit Goldakzenten kombiniert werden. Die Hochzeitseinladungen wirken dadurch sehr edel, aber keineswegs aufdringlich. Um diesen dezenten und eleganten Eindruck zu verstärken, kann auf strukturiertes Naturpapier ausgewichen werden.

 

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Beerentöne schaffen ein gelungenes Pendant

Wenn das Grün doch zu zurückhaltend ist, kann die Entscheidung auch auf Einladungskarten in Beerentönen fallen. Sie ergänzen den Trend um die lilafarbenen Karten und werden in den unterschiedlichsten Nuancen verarbeitet. Die Beerentöne wirken auf den Einladungskarten besonders fröhlich und farbintensiv. Auch hier sollte als Kontrast aber immer eine weitere Farbe gewählt werden. Besonders schön kommen die Farben in Verbindung mit Weiß und Grün zur Geltung.

Einladungskarten in Beerentönen eignen sich für eine Sommerhochzeit genauso gut wie für eine Winterhochzeit. Sie begeistern als echte Farbtupfer, strahlen aber auch ein gewisses Maß an Wärme aus. Wie bei den Hochzeitskarten in Grün kann auch hier auf goldene Akzente gesetzt werden, die eine gewisse Eleganz ausstrahlen und die Einladungskarten sehr edel wirken lassen. Eine sehr gute Wahl sind diese kräftigen Farben auch für jede Gartenhochzeit oder eine Feier im legendären Boho-Stil. Hier darf die ganze Aufmerksamkeit den intensiven Farbtönen gelten.

 

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Klassisch und edel in Gold oder Rosegold

Paare, die sich stattdessen für eine klassisch-elegante Hochzeit entscheiden, sind mit Einladungskarten in goldenen Akzenten sehr gut bedient. Diese Einladungskarten wirken immer zeitlos und begeistern mit dem gewissen Etwas. Auch hier sind den Gestaltungsideen kaum Grenzen gesetzt. Das Gold kann durch verschiedene Veredelungen in Form von Linien, Ornamenten, Mustern und beispielsweise auch Blütenformen auf Papier gebracht werden. Es gibt unterschiedliche Farben, die mit Gold kombiniert werden können. Neben Weiß können Paare beispielsweise auf Türkis oder Petrol ausweichen und so ein unvergessliches Kartendesign kreieren.

 

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Pocketfold Format erobert die Einladungskarten

Es ist noch gar nicht so lange her, da bestanden Hochzeitseinladungen aus klassischen Klappkarten. Dieses Konzept hat sich auch bis heute bewährt. Mittlerweile gibt es aber ein zweites Kartenformat, das sich beinahe klammheimlich seinen Platz erkämpft hat. Die Pocketfold Einladungen können mit kleinen Einlegern versehen werden und bieten den Vorteil, dass sich damit hübsch verpackt weitere Informationen an die Hochzeitsgäste übermitteln lassen. Gerade wenn Paare eine Antwortkarte beilegen möchten, bietet dieses Format die gewünschte Flexibilität. Außerdem können Anfahrtsskizzen und Tagesabläufe so direkt mit den Karten verschickt werden.

 

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